Die Suche
So laufe ich noch immer durch das Gesamte Windrand auf der Suche nach Meinesgleichen. Hätte ich doch damals in Hosemars Schande den Meistervampir nicht getötet. Ich hatte Angst, stand zuvor noch nie einem Vampir gegenüber doch dieser war wie eine Bestie, Griff mich mit Schwert und Fängen sofort an als er mich sah.
Leider merkte ich viel zu spät das er mich erwischt hatte. Ein Heilmittel das ich für teures Geld kaufen musste brachte nichts mehr. Nach dem 3. Tag spürte ich die Veränderung, wie schwach ich im Tageslicht doch war und von meiner Abneigung gegen Feuer ganz zu schweigen. Und nun? Nun gehörte ich zu ihnen. Die Unsterblichkeit, ein Geschenk oder ein Fluch? Das werde ich noch früher oder später herausfinden.
Und genau deshalb machte ich mich auf die Suche nach dem Ursprung nach einem Vampir der mir antworten geben konnte.
Angefangen habe ich als Beschuldigter Spion für die Windmäntel.
Humbug. Ich arbeitete auf Feldern und spionierte nicht das Königreich aus. In diesen Zeiten war das Folk wohl erst dann zufrieden, wenn irgendwer für irgendwas beschuldigt wurde.
Mein Name ist Samirah und ich stammte aus Flusswald
einem kleinen Friedlichen Dorf. Die Herkunft als eine Bretonin hatte dort nie eine Rolle gespielt, bis die Kaiserliche Armee uns dort aufsuchte und mich festnahm.
Durch einen Drachen konnte ich entkommen, doch meine Flucht endete an dem Ort wo mein Menschliches Leben zu ende ging.
Auf den Weg zum Dämmergrab begegnete ich einer Frau, sie war aufgebracht und wirkte Leicht Panisch. Hoffnungsvoll fragte sie ob ich ein Mittel gegen einen Vampirbiss hätte, sie wurde wohl angegriffen. Ich fragte sie wo die geschehen sei.
Noch immer außer sich konnte ich sie überreden mir den Ort auf der Karte zu zeigen. Endlich kam ich einen Schritt näher um Antworten zu finden. Vielleicht sogar Zuflucht.
Doch ich konnte die Fremde nicht ohne ihr zu helfen weiter ziehen lassen. Also gab ich ihr einen Trank der Krankheitsheilung. Ich wusste es würde den Fluch nur verlangsamen doch mehr konnte ich für sie auch nicht tun. Der nächste Priester war auch zu weit entfernt. Aber ich wünschte ihr das beste. Es bescherte mir schon beinahe Schuldgefühle ihr die Wahrheit nicht gesagt zu haben wo sie mich auch noch mit 100 Talern entlohnt hatte doch sie war so schnell wieder fort wie sie erschienen war.
Nun wurde es Zeit den Ort aufzusuchen.
Ein Glück das dieser nicht sonderlich weit entfernt war, wunderlich aber war das diese Vampirhöhle nicht wie die anderen von Eis und Schnee beherrscht war, nein, sie war in einem Felsen geschlagen, fast schon eine richtige Katakombe.
Der Geruch des Todes war allgegenwärtig und die Spuren des Blutes ebenso. Meine Bestätigung das es wirklich Vampire waren, erhielt ich als einer ihrer Diener mich Angriff. Der Schlag konnte geblockt und erwidert werden. Wen ich diesen Dienern etwas voraus hatte, dann war es Erfahrung und die Stärke. Mit einen einfachen Hieb bohrte ich ihm mein Schwert in den Leib. Ein Menschlicher Vampirdiener der Tagsüber auf der Suche nach Nahrung für seinen Meister war, konnte kein Gegner für mich sein.
Einige dunklen Gänge weiter griffen mich Skelett Kämpfer an. Meine treuen Freunde die mich begleiteten lösten das Problem. Eine fast schon Unterhaltsame Vorstellung wie mein Hund „Wachsam“ sich an einem Skelett zu schaffen machte und mit einem der Knochen wiederkehrte.
Mit einem an einer Kette befestigten Ring öffnete ich ein weiteres Tor. Auch hier erkannte man die Spuren. Einige Leichen lagen auf dem Boden verstreut.
Plötzlich schloss sich die Türe hinter mir, ich war abgeschnitten von meinen Freunden. Versuche die Türe zu öffnen misslungen.
Ab jetzt ging es nur noch nach vorne. Später würde ich zu ihnen wieder aufschließen können. Doch bis dahin hieß es überleben
Dann ein Geräusch! Ich ruderte herum und entkam einen Schwerthieb. Eine Frau in dunkler Kutte hatte versucht mich zu enthaupten. Sofort erkannte ich das es ein Vampir war. Als mich dann eine der Leichen in dem Raum auch noch angriff begriff ich schnell das es kein leichter Gegner sein würde. Diese Blutsverwandte beherrschte das Totenbeschwören. Beide zu besänftigen hatte keine Wirkung. Ich wollte den Vampir nicht angreifen doch was für eine Wahl blieb mir? Ein weiterer Hieb, dieses mal von ihrem Gefährten parierte ich geschickt mit meiner Waffe. Versuche auszuholen um einen der beiden zu treffen scheiterte da nun abwechselnde Schläge der beiden auf mich niedersausten. Der Kampf konnte nicht ewig so weitergehen.
Also griff ich zu einer etwas anderen Taktik. Vampire scheuten das Feuer und Ironischerweise war ich mit der Magie des Feuers bewandert. Also richtete ich meine Hand bedrohlich in ihre Richtung und entfachte einen Strahl der alles verbrannte was er berührte. Unter Qualen schrie meine Gegnerin auf und ging zu Boden. Zeitgleich löste sich die Beschworene Leiche in Staub auf. Tötete man den Beschwörer, verschwand auch das erschaffene Objekt.
Innerlich hoffte ich das man mir vergeben würde. Ich hatte mich doch nur verteidigt. Die Räumlichkeiten dieses Vampirs waren sehr Schlicht gehalten. Ein Einsamer sarg stand in einer Ecke und Zahlreiche Kerzen waren angezündet gewesen. Ein kleiner Eimer der umgekipt in einer Blutlache lag sagte wohl mehr über den Inhalt aus als ich wissen wollte. Reflexartig befeuchtete ich meine Lippen, der Gedanke nun etwas zu trinken war schon verlockend. Doch mit einem Kopfschütteln verwarf ich diesen schnell und blickte nach vorne.
Vor mir lag nun ein großes Metallisches Tor, das Symbol das darauf eingraviert war, kannte ich nur zu gut. Ein Drachenkopf, war ich etwas einer dieser mysteriösen Steintafeln unbewusst auf der Spur?
Doch schnell folgte die Ernüchterung, hinter dem Tor war ich wieder im Freien. Gemütlich sah ich im Mondlicht einen Reiter des Weges reiten. Ich blickte mich noch einmal um. Nichts. Ein altes Relikt aus einer fernen Zeit aber weder ein Hinweis auf weitere Vampire noch auf ein wertvolles Artefakt. Das einzige was ich erreicht hatte war der Mord ein einer Schwester die gleichen Blutes gewesen war.
Als ich nun zurück auf dem weg war, grübelte ich noch eine ganze Weile darüber nach ob der Angriff auf mich berechtigt war. Fühlte sie sich bedroht oder war sie wie auch die anderen einfach nur wahnsinnig geworden? Ich würde es nicht mehr erfahren.

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